Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

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Treverer
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von Treverer »

Wirtz94 hat geschrieben:
30. Aug 2020, 08:40
https://www.volksfreund.de/sport/region ... d-53041909

Hier steht alles vollständig und ausführlich :)

Könnte wer den Text Kopieren?
Exil Trierer!
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Wirtz94
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von Wirtz94 »

Aber natürlich :D

Trier/Dörbach/Leeds Die Unterschrift des 24-Jährigen beim Premier-League-Aufsteiger macht sich auch für den SVE finanziell so richtig gut bezahlt. Und: Auch der SV Dörbach dürfte ein hübsches Sümmchen erhalten.

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Mirko Blahak
Von Mirko Blahak
Drei Jahre ist es her, dass Eintracht Trier erstmals vom rasanten Aufstieg seines ehemaligen Abwehrspielers Robin Koch finanziell profitierte. Nachdem er beim 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2016/17 zum Zweitliga-Profi geworden war, bekam die Eintracht als Ex-Verein Kochs nach den Richtlinien der Deutschen Fußball Liga (DFL) für jüngere Lizenzspieler eine anteilige Ausbildungsentschädigung in Höhe von gut 16 000 Euro.

Nicht schlecht – jetzt aber wird es in der Kasse der Eintracht, bei der Koch zwischen 2009 und 2015 erst in der Jugend und später in der ersten Mannschaft spielte, so richtig klingeln.

Grund: Robin Koch, inzwischen gestandener Bundesliga-Akteur und Nationalspieler, wechselt ein Jahr vor seinem Vertragsende vom Bundesligisten SC Freiburg zum Traditionsclub und Aufsteiger Leeds United in die englische Premier League. Fällig wird eine kolportierte Ablösesumme in Höhe von 13 Millionen Euro – zuzüglich möglicher, an verschiedene Faktoren geknüpfte Boni.

Was das für die Eintracht bedeutet? Bei einem internationalen Transfer greift der sogenannte Solidaritätsmechanismus. Im knapp 90 Seiten umfassenden Reglement des Weltfußball-Verbands Fifa betreffend Status und Transfer von Spielern (Solidaritätsbeitrag) heißt es dazu: „Wird ein Spieler vor Ablauf seines Vertrags transferiert, erhalten alle Vereine, die zu seinem Training und seiner Ausbildung beigetragen haben, einen Teil der Entschädigung, die an seinen ehemaligen Verein entrichtet wird (Solidaritätsbeitrag).“

Wiviel Geld wird in die Eintracht-Kasse fließen? Die Details zum Passus stehen in einem Anhang des Reglements: „Wechselt ein Berufsspieler während der Laufzeit seines Vertrages den Verein, werden fünf Prozent jeglicher an den ehemaligen Verein bezahlten Entschädigung, mit Ausnahme der Ausbildungsentschädigung, vom Gesamtbetrag abgezogen, die vom neuen Verein an die Vereine zu zahlen sind, die in früheren Jahren zum Training und zur Ausbildung des betreffenden Spielers beigetragen haben. Dieser Solidaritätsbeitrag wird im Verhältnis zu der Anzahl von Jahren, die der Spieler zwischen den Spielzeiten seines zwölften und 23. Geburtstags bei den jeweiligen Vereinen verbracht hat, wie folgt ermittelt: Spielzeit seines 12., 13., 14. und 15. Geburtstags: jeweils fünf Prozent (das heißt jeweils 0,25 Prozent der Gesamtentschädigung), Spielzeit seines 16., 17., 18., 19., 20., 21., 22., 23. Geburtstages: jeweils zehn Prozent (das heißt jeweils 0,5 Prozent der Gesamtentschädigung).“

Klingt kompliziert. Was heißt das jetzt im Falle Kochs? Er wurde am 17. Juli 1996 geboren. Bei der Eintracht spielte er also als 13-, 14-, 15-, 16-, 17- und 18-Jähriger. Dem SVE stehen demnach 2,25 Prozent Solidaritätsbeitrag zu. Macht bei einer Ablösesumme von 13 Millionen Euro also satte 292 500 Euro. Das entspräche in etwa dem halben Saisonetat des Oberligisten.

Und: Auch der SV Dörbach, vom dem der Sohn von Ex-FCK-Legende Harry Koch 2009 zur Eintracht gekommen war, müsste in den Genuss von 0,25 Prozent kommen (32 500 Euro bei einer 13-Millionen-Ablöse) – er spielte dort in seinem letzten Jahr als Zwölfjähriger.

Laut Fifa-Reglement müssen Eintracht Trier und der SV Dörbach auf den Geldregen – wie hoch er letztlich auch genau sein mag – nicht lange warten. Der zu leistende Solidaritätsbeitrag muss vom neuen Verein innerhalb von 30 Tagen nach der Registrierung des Spielers oder im Falle bedingter Zahlungen innerhalb von 30 Tagen nach dem Datum dieser Zahlungen an die Vereine gezahlt werden, die den Spieler ausgebildet haben.
SunnyBastard
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von SunnyBastard »

Danke fürs Teilen!
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Wirtz94
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von Wirtz94 »

SunnyBastard hat geschrieben:
30. Aug 2020, 10:04
Danke fürs Teilen!
Gerne!
SveTommi05
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von SveTommi05 »

Super für unseren SVE!!!

@Martin 👍👍👍
SunnyBastard
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von SunnyBastard »

Wirtz94 hat geschrieben:
30. Aug 2020, 09:57
Aber natürlich :D

Trier/Dörbach/Leeds Die Unterschrift des 24-Jährigen beim Premier-League-Aufsteiger macht sich auch für den SVE finanziell so richtig gut bezahlt. Und: Auch der SV Dörbach dürfte ein hübsches Sümmchen erhalten.
Laut TV-Überschrift gibt es ein Update, was der Verein mit dem Geld vorhat. Kannst Du das nochmal teilen?
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Wirtz94
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von Wirtz94 »

Krass danke für den Tipp ist bei mir so weit unten das ich das nicht mehr auf dem Schirm hatte, auch kein Update :D
Wird sofort gepostet..
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Wirtz94
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von Wirtz94 »

Tollkühne Vorschläge, was der SVE nun mit dem Geld machen könnte, müssen aber einkassiert werden. Nach Auskunft von Eintracht-Vorstandssprecher Alfons Jochem, der die finanzielle Zuwendung als Ausweis der guten Eintracht-Jugendarbeit einstuft, wird der größte Teil des Solidaritätsbeitrags zur Begleichung von Altverbindlichkeiten genutzt – im Zuge des Schuldenschnitts vor zwei Jahren habe es entsprechende Vereinbarungen mit Gläubigern gegeben. Mit dem Rest könnten coronabedingte Einnahme-Ausfälle kompensiert werden.

Derweil müsste auch der SV Dörbach, vom dem der Sohn von FCK-Legende Harry Koch 2009 zur Eintracht gekommen war, in den Genuss von 0,25 Prozent kommen (32 500 Euro bei einer 13-Millionen-Ablöse) – Robin Koch spielte dort in seinem letzten Jahr als Zwölfjähriger.

„Wir freuen uns für Robin, nicht nur wegen des Geldes. Es ist schon verrückt und macht uns stolz, dass wir als kleiner Verein ein Rädchen in diesem internationalen Fußball-Transfer sind“, sagt Simon Berg, Vorsitzender des SV Dörbach und guter Kumpel von Koch, auf TV-Anfrage. Das zu erwartende Geld – knapp ein Drittel des dem SVD jährlich zur Verfügung stehenden Budgets – werde in Infrastruktur-Maßnahmen fließen. Berg: „Wir bekommen LED-Flutlicht am Sportplatz. Und wir wollen auch den Kunstrasen erneuern.“
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Wirtz94
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von Wirtz94 »

Denke das sollte alles gewesen sein
SunnyBastard
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Re: Robin Koch im Visier internationaler Top-Klubs - FIFA-Solidaritätsmechanismus

Beitrag von SunnyBastard »

Wirtz94 hat geschrieben:
3. Sep 2020, 17:34
Denke das sollte alles gewesen sein
Danke!
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