Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Spieltage 1. Mannschaft
Trier
Quanten Hautz
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von Trier »

BlauSchwarzWeißer hat geschrieben:
5. Mai 2021, 08:48
Spätestens nach der gestrigen Entscheidung möchte ich was grundsätzliches loswerden: Die Eintracht muss lauter werden, unbequemer! Wir haben in beiden Situationen, Aufstieg und Pokal, uns vornehm zurückgehalten, besonnen agiert und gehofft, das gerade im Fall des Aufstiegs der Verband zu unserem Gusto, ja nach seinen eigenen Statuten entscheiden wird.
Und was ist in beiden Fällen passiert? Nicht der Vorschlag, der sportlich den meisten Sinn gemacht hätte oder der in den Statuten festgehalten ist wurde genommen, nein, es wurde der Vorschlag der Motzer und Krakeeler angenommen. Von denen, die am meisten Wind gemacht haben. Sei es der offene Brief der Regionalligisten mit "Argumenten", die jeder 8-jährige nach drei Minuten widerlegt, oder der Stellungnahme der OL-Vereine im Pokal, die bis heute nicht erklären konnten warum RW Koblenz eigentlich fest gesetzt ist, während dieselben Vereine 5 Minuten vorher noch laut gebrüllt haben dass die Profivereine (der eine an der Zahl) nicht bevorteilt werden solle, um dann genau das selbst zu fordern! Und der Verband hat diesen Vorschlag eins zu eins ungefiltert übernommen, natürlich auch ohne zu erklären was das für einen Sinn macht.

Zurück zu den Regionalligsten: Die haben mit ihrer rein populistischen Stellungnahme die überregionalen Medien gefüttert, sei es der Kicker oder Transfermarkt. Von den Oberligisten kam zu dem Thema, bis auf einen Brief des Präsidenten der Stuckis, der auf der Homepage der Stuckis halt kein Schwein erreicht, nix. So ist bei 98% der Fußballinteressierten in Deutschland nur gelandet: "Oberliga-Teams böse, wollen mit lächerlichen 8 Spielen den armen Regionalliga-Teams, die soooo hart schuften müssen zum Zwangsabstieg verdammen".
Das die Regeln das exakt so vorgesehen haben, das die RL privilegiert wurde, das quasi kein Argument aus diesem Brief irgendeine objektive Basis hat --> geschenkt. In den Medien landetet exakt das Bild, was die Vereine der RL forcieren wollten, der Druck auf den Verband war da.
Von den Oberliga-Vereinen kam weiterhin nix, keine Richtigstellung, kein eigener Druck.
Und so wurde entschieden, wie es kommen musste. Weg von der Sachebene, weg von den Statuten des Verbands, hin zum öffentlichen Druck.

Deswegen meine Forderung: Eintracht, werde unbequem. Noch ist, zumindest in Sachen Aufstieg, ein Restfunke Hoffnung da. Aber nicht mit der braven "Wir warten mal ab was passiert und werden uns zu gegebener Zeit äußern" Einstellung. Macht es wie Kassel letztes Jahr (Artikel verlinke ich unten): Prominente innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen akquirieren, warum die Eintracht aufsteigen soll. Sei es OB Leibe, Frau Barley, Guildo Horn, den Helm, Robin Koch. Völlig egal ob die wissen worum es geht und ob die Ahnung von Fußball haben. So wird Druck akquiriert, durch Politik und Kultur.
Und wir haben doch veritable Punkte, die man aufgreifen kann: eine geänderte bzw. ergänzte Spielordnung, die mitten in der Saison geändert wird. Das die RL-Vereine 2x bestätigt haben, das es 6 Absteiger geben wird und in Folge auch 2x bestätigt haben, dass die Oberligen ihre Aufsteiger selbst bestimmen, wo jetzt keiner mehr was von wissen will. Ein Gutachten, hinter dem sich versteckt wird und was bis heute kein Mensch lesen durfte. Das in der RL Nordost die gleichen Regeln wie bei uns drin standen, und die ihre Regeln befolgen, was die RL Südwest nicht tut. Das muss doch im Kicker und auf Transfermarkt stehen, nicht nur die eine Seite der Medaille der RL-Vereine.
Nicht verstecken, sondern die Flucht nach vorne antreten. Fight for your right. Und, auch wenn ich es hasse das zu schreiben, ein Stück weit die Opferrolle einnehmen. Haben die Vereine der RL und die Vereine der OL in Sachen Pokal gemacht, das alle so schrecklich unfair zu ihnen sind und sie soo krass benachteiligt werden, und alle kamen damit letztendlich durch. Ob die Entscheidung Sinn macht, fair ist, im Sinne des Fußballs ist; das interessiert nicht mal an dritter oder vierter Stelle. Die Schreihälse haben bekommen was sie wollten, und wenn alle das machen, warum nicht wir?
Anders wird man, in diesem Sport, in diesem Business, in diesem Verband, nach Strich und Faden ver*rscht. Den Beweis haben wir an zwei Fällen in den letzten Tagen gesehen.

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/offener-brief-profis-und-politiker-machen-sich-fuer-kasseler-regionalliga-aufstieg-stark,ksv-offener-brief-100.html
100% Zustimmung!
NajehBrahamstehtimAbseits
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von NajehBrahamstehtimAbseits »

Geiler Content Jungs!

Wo ist Topitsch (MEDIEN/KOMMUNIKATION ?!)?

Warum darf ein Lars Schäfer als Trainer einer Mannschaft, die sich gerne als Schweinetruppe feiert jedoch eher eine Gurkentruppe ist, populistische Stimmung auf RPR1 gegen ein Finale RW Koblenz - Trier machen, ohne dass da was von der Eintracht kommt? Man bedenke, dass Salmrohr als 3. (!) der vergangenen Saison aufgestiegen ist. Und warum sind sich alle einig RW Koblenz zu setzen? Ich wette, dass könnte locker von einem Gericht kassiert werden.

Auch der Punkt von wegen mind. 50% der Spiele? Letzte Saison hat auch nicht jeder gleich oft gegen den anderen gespielt, an sich hing es da ja auch am Spielplan, wer wann gegen wen gespielt hat.
Piwi
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von Piwi »

Von Vereinsseite ist es ganz schön still. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Stille in einer intensiven Prüfung der Rechtslage inklusive möglicher Maßnahmen begründet liegt. Das Momentum der öffentlichen Diskussion haben auf jeden Fall andere besser genutzt.
SveTommi05
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von SveTommi05 »

Ja leider ganz schön ruhig von Vereinsseite!
Ich muss leider auch noch einen Punkt aufgreifen der noch gar nicht thematisiert wurde:
Ich hoffe und denke der Verein hat aufm Radar das evtl ein Kostenblock im 6 stelligen Bereich sich noch auftut bzgl Rückerstattungen der zu Saisonbeginn verkauften Dauerkarten.
Kann mir nicht vorstellen das da diesesmal viele drauf verzichten da ja nur 4 Heimspiele über die Bühne gingen.
Bei ca 350 Karten und erst rund 1/4 der Spiele absolviert da kann was zusammen kommen...
Ansonsten hoffen und Bangen das wir noch irgend ne Argumentation finden in dem Gutachten der RL das uns den Aufstieg ermöglicht.
Auf geht's Eintracht kämpfen und Siegen (diesmal am grünen Tisch).
.
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Gegengeradler
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von Gegengeradler »

Jetzt wird’s so richtig prickelnd:

Aus dem TV von morgen:

Bei Eintracht Trier schätzen sie die neueste Vorgehensweise als „unglücklich“ ein. „Sportlich nachvollziehbar wäre es gewesen, die beiden besten Teams um den Einzug in den DFB-Pokal antreten zu lassen – und das sind neben Rot-Weiß Koblenz nun mal wir, auch, wenn wir nur acht Oberligaspiele absolviert haben“, sagt Vorstandssprecher Alfons Jochem. Man habe nun das Ganze „verschlimmbessert“. Druck auf das FVR-Präsidium kam zunehmend auf, als zwei Dutzend Clubs unter Federführung der Oberligisten TuS Koblenz, FV Engers, FSV Salmrohr und FC Karbach ein Positionspapier formulierten. Die Vereine hatten sich wie von Salmrohrs Ehrenpräsident Peter Rauen in der Videokonferenz am vergangenen Mittwoch gewünscht, virtuell geschlossen. Im ersten Adressatenfeld fehlten aber just Trier und Rot-Weiß Koblenz. Erst auf Salmrohrer Intervention lud der dafür zuständige TuS-Koblenz-Präsident Christian Krey darauf Vertreter dieser beiden Vereine ein, worauf die Eintracht verstimmt war und eine Teilnahme absagte. Salmrohrs Vorsitzender Christian Rauen findet es „einfach gut und richtig, dass man auf die Mehrheit der Vereine gehört hat und beim Verband von seiner
ursprünglichen Absicht abgerückt ist“.
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Gegengeradler
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von Gegengeradler »

Und die Fanszene Trier legt nach:


Stellungnahme der „Fanszene Trier“
Veröffentlicht von lucab am 5. Mai 2021

Stellungnahme der „Fanszene Trier“ zu den jüngsten Entscheidungen des Fußballverband Rheinland rund um den Rheinlandpokal sowie der Regionalliga Südwest GbR bezüglich der Auf- und Abstiegsregelung

Bereits die Grundsatzentscheidung, den Rheinlandpokal, trotz Einstellung des Punktspielbetriebs der Saison 2020/2021 in allen Spiel- und Altersklassen in Zuständigkeit des Fußballverband Rheinland, fortsetzen zu wollen, wurde mit großer Verwunderung innerhalb der Fanszene Trier zur Kenntnis genommen. Hier zwängte sich bei vielen Fußballfans der Gedanke auf, dass dies ausschließlich an der Übertragung der Veranstaltung „Finaltag der Amateure“ und den damit verbundenen Verpflichtungen und zu generierenden Geldern liegen konnte.

Mit großer Verwunderung wurde die Ende April veröffentlichte Planung des Fußballverband Rheinland vernommen, nach welcher TuS Rot-Weiß Koblenz und der SV Eintracht Trier 05 als Finalteilnehmer vorgesehen waren. Die Auswahl der Finalpaarung wurde damit begründet, dass es sich dabei um die „sportlich besten Mannschaften im Verbandsgebiet“ handle – eine Begründung die dem Grundgedanken der Austragung eines Pokalwettbewerbes mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Spielklassen völlig entgegensteht. Schon hier wäre eine Auslosung der Finalteilnehmer die einzig „faire“ Variante gewesen. Abschließend wurde in dieser Bekanntmachung für den 04.05.2021 eine finale Entscheidung angekündigt.

Die finale Entscheidung erfolgte termingerecht am gestrigen Dienstag und sorgte nicht nur in unserer Fanszene für Erstaunen. Nach der abschließenden Abstimmung soll am 29.05.2021 im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Koblenzer Stadion Oberwerth ein „Entscheidungsspiel zur Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals“ – nicht das Pokalfinale!!! – ausgetragen werden. Gesetzt für dieses Entscheidungsspiel sei einzig TuS Rot-Weiß Koblenz. Der Gegner solle nunmehr ausgelost werden und im Lostopf sollen die Vereine sein, die ihre Bereitschaft erklären, in jenem Entscheidungsspiel anzutreten. Außerdem sollen die 37 verbleibenden Mannschaften den Rheinlandpokal ausspielen, wobei der Sieg des Rheinlandpokals aufgrund des vorherigen Entscheidungsspiels zwischen TuS Rot-Weiß Koblenz und der noch zu ermittelnden Mannschaft nicht zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt.

Dadurch, dass TuS Rot-Weiß Koblenz als Finalteilnehmer gesetzt ist, ist die Teilnahme am DFB-Pokal ohne jede faire Chance vergeben. So ist einzig TuS Rot-Weiß Koblenz in den letzten sieben Monaten im Mannschaftstraining und durfte Spielpraxis sammeln bzw. Wettbewerb in der Regionalliga Südwest erfahren. Keiner der übrigen Mannschaften könnte diesen Vorteil bis zum 29.05.2021 auch nur ansatzweise aufholen, wenn überhaupt aufgrund der z. Zt. gültigen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz eine Vorbereitung möglich sein sollte.

Die einzig halbwegs verträgliche und faire Möglichkeit zur Ermittlung der Finalpaarung wäre die Auslosung beider teilnehmenden Mannschaften, wobei sich die Doppelmoral der Akteure auf Seiten des Verbands sowie einiger Vereine zur Austragung des „Finaltag der Amateure“ auch dann nicht leugnen lässt.

Die Fanszene Trier distanziert sich mit Nachdruck und in aller Deutlichkeit von der vom Fußballverband Rheinland geplanten Vorgehensweise zur „Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals“ bzw. zur Abwicklung des Rheinlandpokals!

Zudem möchten wir unsere große Irritation darüber zum Ausdruck bringen, dass die Regionalliga Südwest GbR während der laufenden Saison die Abstiegsregularien neu bewertet, obwohl diese sportlich zu Ende gespielt wird. Leider hatten die unterklassigen Ligen nicht das Privileg ihre Spielzeiten sportlich zu beenden. Nichts desto trotz wurde der SV Eintracht Trier 05 im Einklang mit der Spielordnung als Aufsteiger gemeldet. Die Spielordnung der Regionalliga Südwest beschreibt in Paragraph 48 die Aufstiegsmodalitäten die von unserem SV Eintracht Trier 05 vollumfänglich erfüllt werden.

Hier wird nach jetzigem Kenntnisstand und auch unserem Verständnis nach der FairPlay Gedanke mit Füßen getreten und der SV Eintracht Trier 05 um den berechtigten Aufstieg gemäß der jeweiligen Spielordnungen gebracht. Wir begrüßen ausdrücklich die juristische Überprüfung dieses Sachverhalts durch den Verein und wünschen uns eine offensive Auseinandersetzung mit dem in unseren Augen unfairen Umgang und der nicht nachvollziehbaren, einseitigen Benachteiligung des SV Eintracht Trier 05.

Sowie für die Pokal-Thematik als auch in Sachen Aufstieg gibt es etliche weitere Argumentationen und Fallbeispiele die unseren Standpunkt untermauern. Insbesondere im Thema Aufstieg gilt es dies jetzt schnellstmöglich auf juristischem Weg herauszuarbeiten.

Fanszene Trier
SveTommi05
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von SveTommi05 »

Gegengeradler hat geschrieben:
5. Mai 2021, 20:36
Und die Fanszene Trier legt nach:


Stellungnahme der „Fanszene Trier“
Veröffentlicht von lucab am 5. Mai 2021

Stellungnahme der „Fanszene Trier“ zu den jüngsten Entscheidungen des Fußballverband Rheinland rund um den Rheinlandpokal sowie der Regionalliga Südwest GbR bezüglich der Auf- und Abstiegsregelung

Bereits die Grundsatzentscheidung, den Rheinlandpokal, trotz Einstellung des Punktspielbetriebs der Saison 2020/2021 in allen Spiel- und Altersklassen in Zuständigkeit des Fußballverband Rheinland, fortsetzen zu wollen, wurde mit großer Verwunderung innerhalb der Fanszene Trier zur Kenntnis genommen. Hier zwängte sich bei vielen Fußballfans der Gedanke auf, dass dies ausschließlich an der Übertragung der Veranstaltung „Finaltag der Amateure“ und den damit verbundenen Verpflichtungen und zu generierenden Geldern liegen konnte.

Mit großer Verwunderung wurde die Ende April veröffentlichte Planung des Fußballverband Rheinland vernommen, nach welcher TuS Rot-Weiß Koblenz und der SV Eintracht Trier 05 als Finalteilnehmer vorgesehen waren. Die Auswahl der Finalpaarung wurde damit begründet, dass es sich dabei um die „sportlich besten Mannschaften im Verbandsgebiet“ handle – eine Begründung die dem Grundgedanken der Austragung eines Pokalwettbewerbes mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Spielklassen völlig entgegensteht. Schon hier wäre eine Auslosung der Finalteilnehmer die einzig „faire“ Variante gewesen. Abschließend wurde in dieser Bekanntmachung für den 04.05.2021 eine finale Entscheidung angekündigt.

Die finale Entscheidung erfolgte termingerecht am gestrigen Dienstag und sorgte nicht nur in unserer Fanszene für Erstaunen. Nach der abschließenden Abstimmung soll am 29.05.2021 im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Koblenzer Stadion Oberwerth ein „Entscheidungsspiel zur Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals“ – nicht das Pokalfinale!!! – ausgetragen werden. Gesetzt für dieses Entscheidungsspiel sei einzig TuS Rot-Weiß Koblenz. Der Gegner solle nunmehr ausgelost werden und im Lostopf sollen die Vereine sein, die ihre Bereitschaft erklären, in jenem Entscheidungsspiel anzutreten. Außerdem sollen die 37 verbleibenden Mannschaften den Rheinlandpokal ausspielen, wobei der Sieg des Rheinlandpokals aufgrund des vorherigen Entscheidungsspiels zwischen TuS Rot-Weiß Koblenz und der noch zu ermittelnden Mannschaft nicht zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt.

Dadurch, dass TuS Rot-Weiß Koblenz als Finalteilnehmer gesetzt ist, ist die Teilnahme am DFB-Pokal ohne jede faire Chance vergeben. So ist einzig TuS Rot-Weiß Koblenz in den letzten sieben Monaten im Mannschaftstraining und durfte Spielpraxis sammeln bzw. Wettbewerb in der Regionalliga Südwest erfahren. Keiner der übrigen Mannschaften könnte diesen Vorteil bis zum 29.05.2021 auch nur ansatzweise aufholen, wenn überhaupt aufgrund der z. Zt. gültigen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz eine Vorbereitung möglich sein sollte.

Die einzig halbwegs verträgliche und faire Möglichkeit zur Ermittlung der Finalpaarung wäre die Auslosung beider teilnehmenden Mannschaften, wobei sich die Doppelmoral der Akteure auf Seiten des Verbands sowie einiger Vereine zur Austragung des „Finaltag der Amateure“ auch dann nicht leugnen lässt.

Die Fanszene Trier distanziert sich mit Nachdruck und in aller Deutlichkeit von der vom Fußballverband Rheinland geplanten Vorgehensweise zur „Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals“ bzw. zur Abwicklung des Rheinlandpokals!

Zudem möchten wir unsere große Irritation darüber zum Ausdruck bringen, dass die Regionalliga Südwest GbR während der laufenden Saison die Abstiegsregularien neu bewertet, obwohl diese sportlich zu Ende gespielt wird. Leider hatten die unterklassigen Ligen nicht das Privileg ihre Spielzeiten sportlich zu beenden. Nichts desto trotz wurde der SV Eintracht Trier 05 im Einklang mit der Spielordnung als Aufsteiger gemeldet. Die Spielordnung der Regionalliga Südwest beschreibt in Paragraph 48 die Aufstiegsmodalitäten die von unserem SV Eintracht Trier 05 vollumfänglich erfüllt werden.

Hier wird nach jetzigem Kenntnisstand und auch unserem Verständnis nach der FairPlay Gedanke mit Füßen getreten und der SV Eintracht Trier 05 um den berechtigten Aufstieg gemäß der jeweiligen Spielordnungen gebracht. Wir begrüßen ausdrücklich die juristische Überprüfung dieses Sachverhalts durch den Verein und wünschen uns eine offensive Auseinandersetzung mit dem in unseren Augen unfairen Umgang und der nicht nachvollziehbaren, einseitigen Benachteiligung des SV Eintracht Trier 05.

Sowie für die Pokal-Thematik als auch in Sachen Aufstieg gibt es etliche weitere Argumentationen und Fallbeispiele die unseren Standpunkt untermauern. Insbesondere im Thema Aufstieg gilt es dies jetzt schnellstmöglich auf juristischem Weg herauszuarbeiten.

Fanszene Trier
👍👍👍
SveTommi05
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von SveTommi05 »

https://www.swr.de/sport/fussball/20210505-eintracht-trier-berufung-100.html
BlauSchwarzWeißer
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Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von BlauSchwarzWeißer »

Gegengeradler hat geschrieben:
5. Mai 2021, 20:20
Jetzt wird’s so richtig prickelnd:

Aus dem TV von morgen:

Bei Eintracht Trier schätzen sie die neueste Vorgehensweise als „unglücklich“ ein. „Sportlich nachvollziehbar wäre es gewesen, die beiden besten Teams um den Einzug in den DFB-Pokal antreten zu lassen – und das sind neben Rot-Weiß Koblenz nun mal wir, auch, wenn wir nur acht Oberligaspiele absolviert haben“, sagt Vorstandssprecher Alfons Jochem. Man habe nun das Ganze „verschlimmbessert“. Druck auf das FVR-Präsidium kam zunehmend auf, als zwei Dutzend Clubs unter Federführung der Oberligisten TuS Koblenz, FV Engers, FSV Salmrohr und FC Karbach ein Positionspapier formulierten. Die Vereine hatten sich wie von Salmrohrs Ehrenpräsident Peter Rauen in der Videokonferenz am vergangenen Mittwoch gewünscht, virtuell geschlossen. Im ersten Adressatenfeld fehlten aber just Trier und Rot-Weiß Koblenz. Erst auf Salmrohrer Intervention lud der dafür zuständige TuS-Koblenz-Präsident Christian Krey darauf Vertreter dieser beiden Vereine ein, worauf die Eintracht verstimmt war und eine Teilnahme absagte. Salmrohrs Vorsitzender Christian Rauen findet es „einfach gut und richtig, dass man auf die Mehrheit der Vereine gehört hat und beim Verband von seiner
ursprünglichen Absicht abgerückt ist“.
Das setzt dem ganzen Vorgehen praktisch die Krone auf. Sich über die Hinterzimmer-Entscheidung des Verbands beschweren, und dann selbst im stillen Kämmerlein zusammensitzen und erst auf Intervention (!!) werden dann mal alle Vereine eingeladen. Wasser predigen, aber Wein saufen. Und zuständig war die TuS, herrlich :D
Das die Eintracht darauf keinen Bock hatte an dieser vergifteten Runde teilzunehmen kann ich nur zu gut nachvollziehen.
CircusMaximus
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Registriert: 1. Aug 2020, 14:59

Re: Coronavirus: Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Beitrag von CircusMaximus »

SveTommi05 hat geschrieben:
5. Mai 2021, 21:05
https://www.swr.de/sport/fussball/20210505-eintracht-trier-berufung-100.html
Ist jemand vom Fach und kann erläutern, was ein Gang vors Berufungsgericht für Folgen haben kann?
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